POTSDAM GLOSSAR A-H
Berlin Tour and Guide - Stadtführungen in Berlin und Potsdam

Garnisonkirche
Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. ließ die Garnisonkirche 1732 für seine Truppen erbauen. Sie wurde zum Wahrzeichen Potsdams.
1736 erhielt die Kirche ein 40-stimmiges Glockenspiel, das ab 1797, dem Regierungsantritt Friedrich Wilhelms III., zur vollen Stunde „Lobe den Herrn” und zur halben Stunde „Üb' immer Treu und Redlichkeit” nach der Papageno-Melodie aus Mozarts Zauberflöte spielte.
Im zweiten Weltkrieg wurde die Garnisonkirche am 14./15. April 1945 durch britische Bomber und eine folgende Feuersbrunst zerstört, ein Teil des Turmes stürzte ein.
Im Mai 1968 wurde die Ruine der Garnisonkirche auf Befehl der SED-Führung unter Walter Ulbricht gesprengt. Der solide Turm widersetzte sich und konnte erst durch eine zweite Sprengung beseitigt werden.
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