Römische Bäder

Römische Bäder Schloss Charlottenhof Park SanssouciSchon seit Friedrich dem Großen war die Architektur in Potsdam stark italienisch beeinflußt, vor allem von dem Architekten Palladio.
Aber Friedrich Wilhelm IV., der 1840 – einhundert Jahre nach Friedrich dem Großen – den Thron bestieg, war ein wahrlich glühender Liebhaber Italiens. Neben Schlössern, wie dem Orangerie Palast, der sich an den Uffizien in Florenz orientierte oder der Friedenskirche im frühchristlich-italienischem Stil, ließ er auch im Park Sanssouci italienisch anmutende Schmuckbauten errichten. So auch die römischen Bäder ganz in der Nähes des Schlosses Charlottenhof.

Das Ensemble der romantischen Bäder im römischen Stil wurde von Karl Friedrich Schinkel entworfen, die Bauleitung übernahm sein Schüler Persius. Hier gibt es ein Caldarium (Warmbad), sowie ein Viridarium (Erholungsgarten). Als Badehaus wurde die Einrichtung allerdings nie genutzt. Sie wurde ausschließlich zur Dekoration geschaffen.
Zusammen mit dem umgebenden Park, dem Teich und der Insel in der Mitte vermitteln die Römischen Bäder den perfekten Eindruck einer italienischen Landschaft.