Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche

Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche hohler Zahn BerlinNach Grundsteinlegung in Anwesenheit des Kaiserpaares im Jahre 1891 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in 4 Jahren von Franz Heinrich Schwechten erbaut – zu Ehren des ersten deutschen Kaisers, Wilhelm I..

Im 2. Weltkrieg wurde der neoromanische Prachtbau zerstört, trotz fand hier 1953 wieder ein erster Gottesdienst statt – unter freiem Himmel.
Anfang der 60er Jahre wurde der Architekt Egon Eiermann mit einem sakralen Neubau beauftragt– die Reste der alten Gedächtniskirche sollten abgerissen werden. Nach Protesten aus der Bevölkerung blieb den West-Berlinern allerdings ihr „Hohler Zahn“ erhalten. Eiermann baute östlich der Turmruine einen neuen Kirchturm und westlich davon das neue Kirchenschiff. Die neue Kirche wurde dann als „Lippenstift und Puderdose“ bekannt.
Von außen eher schlicht, besticht die neue Kirche im Innern durch das wunderbare, tiefblaue Licht, das durch zehntausende Glassteine aus Chartres scheint.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz, City-West, gilt auch heute noch als Mahnmal gegen den Krieg. Die Turmruine wurde gerade aufwendig saniert, die alten Glocken läuten wieder. Jetzt muss allerdings die neue Kirche saniert werden, der „Lippenstift“ ist schon eingerüstet …

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