Schloss Sanssouci

Park Sanssouci PotsdamSchloss Sanssouci in Potsdam ist eines der berühmtesten Schlossanlagen in Deutschland und zieht jedes Jahr Millionen von Besuchern an. Seit 1990 gehört Sanssouci zusammen mit dem angrenzenden, weitläufigen Park zum Unesco-Weltkulturerbe.

Friedrich II. ließ zwischen 1745 und 1747 auf dem “Wilden Berg”, nordwestlich Potsdams sein Traumschloss Sanssouci (“Ohne Sorge”) errichten.

Schon als Kind war Friedrich von dieser rauhen Gegend fasziniert. Sein Vater Friedrich Wilhelm I. hatte hier nur ein kleines Landhaus, in dem sich Kronprinz Friedrich von Zeit zu Zeit aufhielt. “Wenn ich König bin, dann baue ich mir hier ein Schloss” war sein Credo.
Nach seiner Inthronisierung im Jahr 1740 setzte er diesen Plan um. Sein späterer Lieblings-Architekt, Georg Wenzelaus von Knobelsdorff (Ostflügel Schloss Charlottenburg, Potsdamer Stadtschloss …), übernahm den Auftrag und schuf ein bezauberndes Kleinod im friderizianischem Rokoko.
Hier hielt sich der König vorwiegend im Sommer auf, um Zuflucht zu suchen vor dem politischem Geschäft in Berlin. Hier traf er sich mit seinen engsten Freunden, um Tabak zu rauchen, zu philosophieren oder zu musizieren.
Zusammen mit dem Schloss entstanden auch die Weinterassen auf der Südseite und der erste Teil des Gartens von Sanssouci, ausgestattet unter Anderem mit dem wunderschönen Chinesischem Teehaus.
Unter Friedrich Wilhelm IV. wurde das Schloss um zwei Seitenflügel vergrößert. Der Entwurf dazu stammt vom Schinkel-Schüler Ludwig Persius.