Checkpoint Charlie

Checkpoint Charlie Grenzübergang Freidrichstraße Kochstraße Zimmerstraße sowjetischen Sektor US-ameriakanischenDer Checkpoint Charlie war in der Zeit der Teilung Berlins ein international bekannter Grenzübergang für Angehörige der Alliierten Streitkräfte und Diplomaten, später auch für Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der BRD.
Er lag an der Friedrichstr. zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor und wurde nach dem amerikanischen Militär-Alphabet benannt.
Weltweit bekannt wurde Checkpoint Charlie im Oktober 1961, zwei Monate nach dem Mauerbau, als sich hier wegen Auseinandersetzungen um Ausweiskontrollen durch die DDR Panzer der USA und der Sowjetunion unmittelbar gegenüberstanden. Für ein paar Tage bestand die Gefahr, daß aus dem Kalten Krieg ein neuer Weltkrieg wurde.

1990 begann der Abriß des Checkpoint Charlie und der gewaltigen Abfertigungsanlagen der DDR im Beisein der Außenminister der vier Siegermächte und der beiden deutschen Staaten. In der Folge entstanden hier fünf Gebäude als Dienstleistungs- und Wirtschaftszentrum, gebaut u.a. von den Architekten David Childs und David Johnson.
Am Checkpoint befindet sich auch das Mauermuseum, das am meisten frequentierte Museum der Stadt. Hier werden u.a. Fluchtversuche dokumentiert und Fluchtgeräte, z.B. umgebaute KFZ, Fesselballons und sogar ein selbst gebasteltes U-Boot ausgestellt.

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