Grunewald

Grundewald Berlin Charlottenberg WilmersdorfUrsprünglich kurfürstliches/königliches  Jagdgebiet, ist der Grunewald im Südwesten Berlins mit seinen 36 Quadratkilometern heute das größte Wald- und Forstgebiet der Stadt.
Am Ostrand liegt die gleichnamige, im späten 19.Jahrhundert entstandene Villenkolonie, die heute durch den Kurfürstendamm mit der City-West verbunden ist. Nach Südwesten hin wird der Grunewald duch Havel und Wannsee begrenzt.
Im Grunewald selbst erfreut sich eine auf die Eiszeit zurückgehende Kette von Seen schon seit dem 19.Jahrhundert größter Beliebtheit – die bekanntesten davon sind Grunewaldsee, Schlachtensee und Krumme Lanke.
Auf dem direkt über der Havel gelegenen Karlsberg steht der Grunewaldturm, ein beliebter Aussichtspunkt, 55m hoch, von Franz Schwechten bis 1899 im Stil der Backsteingotik erbaut.
Am nordöstlichen Rand des Grunewaldes erhebt sich der Teufelsberg, ein nach dem Krieg errichteter Trümmerberg – mit 120m die höchste Erhebung Berlins. Auf dem Teufelsberg rostet eine alte amerikanische Abhöranlage vor sich hin.

Im Kalten Krieg waren Grunewald und Wannsee die einzigen großen Naherholungsgebiete der eingeschlossenen West-Berliner.

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