Kurfürstendamm

Berlin Kurfürstendamm Ku´dammUrsprünglich war der Churfürstendamm nichts weiter als ein Bohlendamm auf sumpfigem Gelände.
Diese kleine Straße verband ab etwa 1750 vom Brandenburger Tor aus Berlin mit dem weit außerhalb gelegenen Grunewald. Die Kurfürsten bauten sie, um besser ihr kurfürstliches Jagdgebiet erreichen zu können.

Erst mit der Reichsgründung wurde ab 1871 die kleine Straße zu einem Pracht-Boulevard ausgebaut. Anläßlich der Kaiserkrönung in Versailles war Kanzler Bismarck in Paris, er sah den Champs Elysees und wollte so etwas auch für Berlin haben – jetzt, da Berlin die Haupststadt des Deutschen Kaiserreiches geworden war. In der Folge wurde 250 gründerzeitliche Stadtpaläste aus dem sandigen Boden gestampft – nur 45 davon überlebten den Krieg.

Die größte Zeit hatte der Boulevard in den “Goldenen Zwanzigern” des letzten Jahrhunderts. Hier war das exzessive Zentrum des Berliner Nachtlebens, weltberühmt und berüchtigt. Man tanzte wahrlich auf dem Vulkan.

Nach der Teilung entwickelte sich um Breitscheidplatz und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche das Geschäftszentrum West-Berlins. Von hier führt der Kurfürstendamm nach Westen bis zum 3,5 km entfernten Rathenau-Platz.
Bis heute lädt die Prachtmeile im Bezirk Charlottenburg-Willmersdorf zum Bummeln und Shoppen ein. Auch ihre Seitenstraßen mit den kleinen Läden, Bars und Cafés sind einen Besuch wert. Richtiges Nachtleben findet man hier allerdings kaum noch.

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