Holocaust-Mahnmal

Holocaust Mahnmal Das Mahnmal für die 6 Millionen europäischer Juden, die von den Nationalsozialisten getötet wurden, wurde nach 2 Jahren Bauzeit 2005 südlich des Brandenburger Tores im ehemaligen Todesstreifen eröffnet.
Architekt ist Peter Eisenmann, ein amerikanischer Jude. Er wollte kein „Betroffenheitsmahnmal“ mit
Zaun und Eingang, sondern ein rund um die Uhr zu betretenes, öffentliches Gelände.

Der Besucher bewegt sich durch 2711 hohle im Quadrat angelegte Betonstehlen mit einem unterschiedlichen Neigungswinkel zwischen 0,5 und 2 Prozent.
Er taucht aus der Stadt ab, läuft wellenförmig unter das Straßenniveau und findet sich in einem sehr eigenen Raum wieder, der vage an einen Friedhof erinnert, aber auch an Eingesperrtsein und Vertreibung.
Im Zentrum sind die Stehlen bis 4,70m hoch, die Gesamtfläche der Anlage beträgt 19.000m².

Unter dem Mahnmal befindet sich ein sehr beieindruckendes Dokumentationszentrum („Ort der Information”), in dem anhand von Einzel- und Familienschicksalen die Geschehnisse des Holocaust (der Shoa) beleuchtet werden. Es wird ergänzt durch Vorlesungsräume und einen Buchladen.
Für den Bau des Komplexes wurden etwa 28 Millionen Bundesmittel zur Verfügung gestellt.

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