Potsdamer Platz

Potsdamer Platz moderne Großstadtbild Sony CenterDer Potsdamer Platz war ursprünglich ein gewachsener Verkehrsknotenpunkt außerhalb der alten Stadtmauer vor dem Potsdamer Tor. Direkt dahinter befand sich einer von vier exemplarischen Stadtplätzen – der Leipiziger Platz.

In den 20er Jahren galt der Potsdamer Platz als verkehrsreichster Platz Europas. Davon zeugt heute eine Replik der ersten Verkehrsampel, die 1924 in Deutschland aufgestellt wurde.
Der berühmte Platz mit überbordendem Verkehr und Nachtleben – hier stand der Vergnügungstempel Haus Vaterland – wurde zum Symbol eines modernen Großstadtleben.
Die Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner oder Lesser Uri zeugen davon.

Der zweite Weltkrieg ließ am Potsdamer und Leipziger Platz nur Ödnis und Ruinen zurück. Teile der Plätze verschwanden nach 1961 im Todesstreifen östlich des Mauerverlaufs. Westlich davon standen nur noch zwei Häuser – Teile des Hotels Esplanade und das Weinhaus Huth.

Dann fiel die Mauer und sehr schnell wurde der Potsdamer Platz – etwas später auch der Leipziger Platz – wieder aufgebaut. Es entstanden zwei Quartiere, Daimler- und Sony-Center – mit spektakulärer postmoderner Architektur von Helmuth Jahn, Renzo Piano, Sir Richard Rogers und anderen.

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