
Vieles in der Residenzstadt Potsdam wurde im 17. und 18.Jahrhundert ausschließlich zu dekorativen Zwecken gebaut. So auch die berühmte „Moschee“ am Ufer der Havel, die Friedrich Wilhelm IV. bis 1843 von Ludwig Persius bauen ließ.
Das Gebäude sieht aus wie eine osmanische Moschee, ist aber tatsächlich ein Pumpenhaus. Schon Mitte des 19.Jahrhunderts wurde von hier Wasser in das Bassin des Ruinenberges, nördlich des Schlosses Sanssouci, gepumpt. Von dort wurden die Fontänen im Park versorgt.
Noch heute beeindruckt die damals mit 81 PS stärkste Dampfmaschine Preußens von Borsig, die die Hauptfontaine des Gartens auf imposante 38m steigen ließ. Besucher können sie wieder in Betrieb sehen, allerdings wird sie dann mit einem Elektromotor angetrieben.
Das Dampfmaschinenhaus sehen Sie während folgender Touren:
Privater Stadtrundgang Potsdam
Private Stadtrundfahrt Potsdam
Private Stadtrundfahrt Berlin und Potsdam
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Zusammen mit dem
Auch Potsdam hat sein Brandenburger Tor. Es wurde bis 1770 von den Baumeistern Gontard und Unger erbaut und ist somit gut 20 Jahre älter als Deutschlands Nationalsymbol, das
Gleich östlich von
Der Pfingstberg ist mit seinen 76m die höchste Erhebung Potsdams.
Das Belvedere auf dem Klausberg, nördlich des 1769 fertiggestellten
Der Alte Markt in Potsdam, einst barockes Zentrum der Stadt, ist im Krieg schwer beschädigt worden. Nur die
Der russische Zar Alexander I. war am preußischen Hof hoch angesehen und Freund des Königs Friedrich Wilhelm III. Potsdams russisch-orthodoxe Kirche – nach dem Heiligen Alexander Newski benannt – wurde ihm zu Ehren nach seinem Tod im Jahre 1825 gebaut.
Die Alexandrowka in Potsdam ist eine von Karl Friedrich Schinkel geschaffene Kolonie mit zwölf russischen Gehöften und angrenzenden Gärten, ganz im Stil der russischen Militärsiedlungen des frühen 19.Jahrhunderts. Die gesamte Anlage hat einen ovalen Grundriss und wird von zwei Wegen durchschnitten, die von oben betrachtet ein Andreaskreuz darstellen.
