Neue Wache, BerlinDie Neue Wache gilt als einer der Hauptwerke des deutschen Klassizismus. Sie ist das erste Bauwerk des Architekten Karl Friedrich Schinkel in Berlin. Fertiggstellt wurde es im Jahr 1818 am Boulevard Unter den Linden.
In Abmessungen und Form orientierte sich Schinkel an einem typisch römischen Kastell.
Auch das Relief im Giebelfeld, eine Allegorie mit schlachtenlenkender Viktoria, geht auf Schinkel zurück. Weitere Reliefs stammen von Johann Gottfried Schadow.

Einst begrenzte die Neue Wache den Schlossbezirk nach Westen. Am Ende der Weimarer Republik wurde es von Heinrich Tessenow zur Gedenkstätte für die Gefallenen des 1.Weltkriegs umgebaut. Arrestzellen und Fenster verschwanden, im Innenhof entstand ein kreisrundes Oberlicht.

Nach dem Krieg blieb die Neue Wache Gedenkstätte. Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten wurde das Gebäude 1960 zum „Mahnmal für die Opfer des Faschismus und Militarismus”. Der tägliche Wachwechsel der Ehrenwache aus NVA Soldaten vor dem Gebäude wurde einer der touristischen Höhepunkte in Ost-Berlin, Hauptstadt der DDR.
1969 wurde die Gedenkstätte um eine Ewige Flamme und einem „Grabmal des unbekannten Soldaten“ ergänzt.

Anfang der Neunziger  wurde der Innenraum ein weiteres Mal umgestaltet. Ewige Flamme und Grabmal mussten einer stark vergrößerten Pieta von Käthe Kollwitz weichen.
Bekannt ist die Neue Wache heute als „Zentrale Gedenkstätte der Bundesrepublik Deutschland für die Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft”.

Die Neue Wache erklären wir Ihnen gern u.a. während folgender Touren:
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Neue Synagoge, Spandauer Vorstadt, BerlinIm Jahr 1866 wurde die Neue Synagoge in der Oranienburger Straße in Anwesenheit Kanzler Bismarcks eingeweiht. Sie gilt als größter und prächtigster jüdischer Kultbau Deutschlands.

Der Architekt Eduard Knoblauch schuf einen Bau im maurischen Stil mit Vorhalle und vergoldeter Kuppel, flankiert von zwei kleineren eckigen Türmen, sowie dem sich angewinkelt ins Innere des Grundstücks erstreckenden Hauptraum mit 3 200 Plätzen.

In der Pogromnacht vom 9.Nov.1938 („Reichskristallnacht“) wurde die Synagoge dank des mutigen Eingreifens des Polizeibeamten Wilhelm Krützfeld nur geringfügig beschädigt, 1943 aber durch Bomben schwer beschädigt. 1958 wurden die Ruinen des Hauptraumes und der Kuppel abgetragen.

Kurz nach Gründung der Stiftung „Neue Synagoge Berlin – Centrum Judaicum”, wurde eine symbolische Grundsteinlegung für den Wiederaufbau inszeniert.
1994 öffnete die rekonstruierte Neue Synagoge dann als „Centrum Judaicum“, mit Dokumentationszentrum, Bibliothek, Vortragsräumen und Repräsentantensaal, einer kleinen Synagoge und einem rituellen Bad (Mikweh).
Der Hauptraum im Innenhof wurde nicht wieder aufgebaut.

Die Neue Synagoge ist u.a. Teil folgender Touren:
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Neue NationalgalerieDie Neue Nationalgalerie ist das einzige Bauwerk, das der Architekt Ludwig Mies van der Rohe nach seiner Emigration in die USA in Europa umsetzen konnte.
Im hohen Alter von 76 Jahren erhielt er von  den Auftrag, in West-Berlin ein Museum zu errichten. Der Bau wurde 1968 fertiggestellt und gehört zum Kulturforum unweit des Potsdamer Platzes. In direkter Nachbarschaft befinden sich Hans Scharouns Staatsbibliothek und die Philharmonie.

Mit der Neuen Nationalgalerie verwirklichte Mies van der Rohe die von ihm entwickelte Idee eines „Universalraums“.
Eine Superlative stellt auch das weltweit größte freitragende Stahldach dar. Es wurde mit Hydraulikhebern in einem Stück auf die acht Stützen gesetzt.
In diesem faszinierenden Bauwerk sind Bestände der Staatlichen Museen zu Berlin im Bereich Malerei und Plastik des 20. Jahrhunderts zu bestaunen –  bis hin  zur Kunst der 60er Jahre.
Zahlreiche publikumswirksame Sonderausstellungen wurden hier bislang präsentiert – im Jahr 2012 u.a. Werke von Claas Oldenburg und Giacometti.

Derzeit ist die Neue Nationalgalerie für mehrere Jahre wg. Sanierung geschlossen.

Die Neue Nationalgalerie wird u.a. während folgender Touren gezeigt: 
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Kulturforum und Museumsinsel – Kultur pur.
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Museumsinsel BerlinAb dem Jahr 1824 entstanden im Auftrag des Königreiches Preußen auf dem nördlichen Teil der großen Spreeinsel zwischen Kupfergraben und Spree, ganz in der Nähe des Berliner Stadtschlosses, große Museumsbauten. Eine „Freistätte für Kunst und Wissenschaft” entstand.
Karl Friedrich Schinkels Altes Museum am Lustgarten machte 1828 den Anfang. Es war gedacht für die Ausstellung der königlichen Sammlungen. Heute beherbergt es die Antikensammlung.

Auf Betreiben König Friedrich Wilhelms IV. wurde ab 1843 das Neue Museum gebaut.  Wegen der Revolution von 1848 verzögerte sich die Fertigstellung. Erst 1855 wurde der klassizistische Bau von Friedrich August Stüler vollendet. Der Schinkel-Schüler entwarf auch die bis 1876 errichtete Alte Nationalgalerie. Im Neuen Museum kann als Teil der ägytischen Sammlung die berühmte Nofretete besichtigt werden.

Das Kaiser-Friedrich-Museum (heute Bodemuseum), nach Entwürfen von Ernst von Ihne erbaut, liegt dekorativ an der Nordspitze der Spreeinsel.  1904 wurde der neobarocke Gebäudekomplex eingeweiht.

Als letzter Museumsbau entstand bis 1930 das Pergamon Museum des Architekten Alfred Messel. Es gilt als das erste Architekturmuseum der Welt. Der Bau wurde in streng neoklassizistischer Form als Dreiflügelanlage ausgeführt. Hauptattraktionen sind hier der Pergamon-Altar, der gerade saniert wird, sowie das Markttor von Milet.
Ausschlaggebend für die lange Bauzeit war wie bei allen Bauten der Museumsinsel auch die schwierige Fundamentgründung auf Eichen-Pfählen. Das Projekt war für die damalige Baupolitik Preußens revolutionär.
Im Jahr 2000 stufte die UNESCO die Museumsinsel als Weltkulturerbe ein.

Die Museumsinsel besuchen wir mit Ihnen u.a. während folgender Touren:
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Berliner Mauer, Eastside GalleryÜber 30 Jahre sind seit dem Fall der Berliner Mauer am 9.Nov.1989 vergangen.
Abgesehen von tausenden Mauersegmenten, die mittlerweile über die ganze Welt verstreut sind, gibt es nur noch wenige zusammenhängende Teilstücke der Mauer – das längste ist mit 1,3 km Länge die Eastside Gallery in Friedrichshain. Das längste zusammenhängende Teilstück der Berliner Mauer im alten Stadtzentrum (Mitte) liegt direkt vor der Topografie des Terrors, nicht weit vom Checkpoint Charlie.

Am 13.Aug. 1961 isolierte die DDR den sowjetischen Ost-Sektor von der sogenannten Trizone (Sektoren der USA, UK, Frankreich) und begann mit dem Mauerbau. Von bis dato 50 Sektoren-Übergängen blieben nur acht übrig.
Schnell enstanden nicht nur eine Mauer nach Westen zum „Klassenfeind“ sondern eine weitere, die „Hinterlandmauer“. Dazwischen lag nun ein Niemandsland, der Todesstreifen.  Viele Menschen wurden hier bei „versuchter Republikflucht“ erschossen. Die genaue Opferzahl ist unbekannt. Gesichert wissen wir von 136 Mauertoten – man schätzt allerdings, dass es über 200 waren.

In der DDR-Propaganda wurde die Grenze um die demokratische Insel West-Berlin herum „Antifaschistischer Schutzwall“ genannt. Mit einer Länge von etwa 155 km galt sie im Kalten Krieg als die am Besten gesicherte Grenze weltweit.

Von West-Berlin aus gab es drei Transit-Routen in die BRD, nach Norden, Richtung Hamburg und Richtung Bayern nach Süden. Die wichtigste war die Ost-West Transitroute, die heutige A2. 180 km lang war die Strecke zwischen dem Grenzkontrollpunkt Dreilinden (Allied Checkpoint Bravo) und der Grenze zwischen DDR und BRD, Helmstedt-Marienborn. Für diese Strecke benötigte man oft über 10 Std., denn die Kontrollen der DDR an den Grenzkontrollpunkten waren restriktiv.

Noch existierende Teile der Berliner Mauer zeigen wir Ihnen u.a. während diesen Touren:
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Martin-Gropius-Bau, KreuzbergEines der schönsten Ausstellungsgebäude in Berlin ist der Martin-Gropius-Bau. Er wurde bis 1881 von Martin Gropius geschaffen – dem Großonkel des Bauhaus-Gründers Walter Gropius.
Zunächst war das beeindruckende Bauwerk im Stil der italienischen Renaissance Kunstwerbemuseum. Nach dem ersten Weltkrieg beherbergte es  das Museum für Vor- und Frühgeschichte und die Ostasiatische Kunstsammlung.

Das von mehreren Bombentreffern schwer beschädigte Gebäude  wurde 1966 unter Denkmalschutz gestellt und ab 1978 wieder aufgebaut. Anläßlich der Milleniums-Ausstellung „Sieben Hügel“ wurde es bis 2000 abermals grundsaniert.

An der Fassade des Martin-Gropius-Baus befindet sich umlaufende Friese und Mosaiken, die verschiedene Allegorien und die Wappen deutscher Städte zeigen.
Der Bau besitzt außerdem einen einzigartigen Lichthof, der bis heute als Zentrum großer internationaler Ausstellungen dient.

Den Martin-Gropius-Bau präsentieren wir Ihnen u.a. während diesen Touren:
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Marienkirche, Alexanderplatz, BerlinDie Marienkirche an der heutigen Karl-Liebknecht-Str., ganz in der Nähe des Alexanderplatzes, gilt nach der Nikolaikirche im Nikolaiviertel als die zweitälteste Kirche der Stadt.

Auch sie wurde im Krieg zerstört, aber schon in den 50er Jahren wieder aufgebaut.
Die Kiche repräsentiert über 750 Jahre Stadtgeschichte und ist neben der Nikolaikirche die einzige der einst sechs mittelalterlichen Kirchen im Zentrum Berlin-Cöllns, die überlebt hat.
Die aus Feldsteinen und Granit bestehenden Grundmauern stammen aus dem 13. Jahrhundert. Darüber wurde eine Hallenkirche im Stil der Backsteingotik errichtet. Erstmals  urkundlich wurde sie im Jahr 1292.
In der Turmhalle befindet sich eines der ältesten Denkmäler Berlins – das um 1470 geschaffene Wandgemälde des Totentanzes. Auch die Ausstattung des Kirchenschiffes ist beeindruckend. Hier lässt sich sich die schönste Orgel Berlins bewundern – um 1722 von Joachim Wagner und Johann Georg Glume gebaut. Auch die barocke Alabaster-Kanzel von Andreas Schlüter ist einen Besuch wert.

Die Marienkirche sehen Sie u.a. während folgender Touren:
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 Lustgarten, Altes Museum, BerlinIm Jahr 1573 ließ Kurfürst Johann ein sumpfiges Gelände nördlich des Stadtschlosses in einen Gemüse- und Küchengarten umwandeln, der dann zum ersten botanischen Garten Berlins umgestaltet wurde.  Hier wurden auch die ersten Kartoffeln im Königreich Preußen angepflanzt.

Im späten 17. Jahrhundert baute der Große Kurfürst den nun verwilderte Garten zu einem Lustgarten im holländischen Stil um.
Unter Friedrich Wilhelm I., dem Soldatenkönig, wurde der Platz zum Exerziergelände, aber im 19. Jahrhundert unter der Regie des Gartenbauarchitekten Peter Josef Lenné wieder zu einer repräsentativen Parkanlage.

Das 20.Jahrhundert meinte es nicht gut mit dem Platz auf dem nördlichen Teil der Spreeinsel zwischen Stadtschloss und Altem Museum. Ein Aufmarsch- und Paradegelände entstand – als solches genutzt in der Weimarer Republik, unter den Nazis und in der DDR.

Nach der Wende ist hier wieder eine an Lenné`s Entwürfe angelehnte Parkanlage entstanden, mit Brunnen und Rasenflächen, die zum Verweilen einladen.

Den Lustgarten präsentieren wir Ihnen u.a. während dieser Touren:
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Leipziger Platz, BerlinIm 18. Jahrhundert wurde der heutige Leipziger Platz in der Friedrichstadt als eine von drei exemplarischen Platzanlagen als Oktogon (Achteck)  gestaltet.
Zu diesen repräsentativen Schmuckplätzen gehörten auch das Karrée am Brandenburger Tor (heute Pariser Platz) und das Rondel am südlichen Ende der Friedrichstraße (heute Mehringplatz).
Der Platz lag ursprünglich innerhalb der Stadtmauern von 1735 (Akzisemauer) am Potsdamer Tor. Hier erreichte die Reichsstraße Nr.1 die Stadt. Die Umbenennung vom Oktogon zum Leipziger Platz erfolgte nach 1814, um an die Völkerschlacht von Leipzig zu erinnern.
Außerhalb der Stadtmauern entwickelte sich schnell ein Verkehrsknotenpunkt, der Potsdamer Paltz, der in den 20er Jahren  verkehrsreichster Platz Europas wurde.

Vor dem Krieg standen hier preußische Ministerien, aber auch das größte Kaufhaus Europas, das Wertheim. Während der Luftangriffe des 2.Weltkriegs wurden Leipziger Platz wie auch Potsdamer Platz fast vollständig zerstört. Die Reste verschwanden dann mit dem Mauerbau 1961 im Todesstreifen östlich des Mauerverlaufs.

Nach der Wende wurde der Platz in historischen Abmessungen wieder aufgebaut. Als erstes Gebäude entstand 1995 -1997 das Mosse-Palais. Der letzte Neuzugang ist die Mall of Berlin, im Herbst 2014 eröffnet. Sie steht genau dort, wo einst das legendäre Kaufhaus Wertheim stand.

Der Leipziger Platz ist Bestandteil u.a. folgender Touren:
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Landwehrkanal BerlinIm 19.Jahrhundert herrschte Dauerstau auf den Flüssen und Kanälen in Berlin, denn der  Waren- und Güterverkehr lief hauptsächlich über die Wasserwege.
Zur Entlastung wurde bis 1845 auch der Landwehrkanal gebaut. Baumeister war der Landschaftsarchitekt Peter Joseph Lenné.

Vor dem Bau des Kanals gab es hier nur einen schmalen Floßgraben, der den königlichen Holzplatz am Halleschen Tor an das Wasserstraßensystem anschloss. Er hatte in verschiedenen Abschnitten so schöne Namen wie Weiden-, Schaf- oder Mühlengraben. Erst mit dem Lenné`s Ausbau wurde das Gewässer uneingeschränkt schiffbar.
Im 2. Weltkrieg wurden mit dem Wasser des Landwehrkanals die naheliegenden U-Bahnschächte geflutet – erst 1969 wurde er rekonstruiert.

Die Länge des Kanals beträgt etwa 10 km. Stromaufwärts geht er in der Nähe der Oberbaumbrücke von der Spree ab und trifft in Charlottenburg wieder auf sie. Dazwischen liegen Ober- und Unterschleuse.
Lastkähne sieht man heute nicht mehr auf dem Landwehrkanal – dafür aber viele kleine und große Sportboote und natürlich Sightseeing-Schiffe. Für eine Schiffstour über Spree und Landwehrkanal benötigt man 3,5 Std.. Gerade der Abschnitt in Kreuzberg mit seinem Szeneleben an beiden Ufern ist sehr lohnenswert.

Den Landwehrkanal sehen Sie u.a. während folgender Touren:
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Kurfürstendamm Berlin CharlottenburgUrsprünglich war der „Churfürstendamm“ nichts weiter als ein Bohlendamm auf sumpfigem Gelände. Er verband ab etwa 1750 vom Brandenburger Tor aus Berlin mit dem weit außerhalb gelegenen Grunewald. Die Kurfürsten bauten ihn, um besser ihr kurfürstliches Jagdgebiet erreichen zu können.

Erst mit der Reichsgründung wurde ab 1871 die kleine Straße zu einem Pracht-Boulevard ausgebaut. Anläßlich der Kaiserkrönung in Versailles war Kanzler Bismarck in Paris. Er sah den Champs Elysees und wollte so etwas auch für Berlin haben – jetzt, da Berlin die Haupststadt des Deutschen Kaiserreiches geworden war. In der Folge wurde 250 gründerzeitliche Stadtpaläste aus dem sandigen Boden gestampft – nur 45 davon überlebten den Krieg.

Die größte Zeit hatte der Boulevard in den „Goldenen Zwanzigern“ des letzten Jahrhunderts. Hier war das exzessive Zentrum des Berliner Nachtlebens, weltberühmt und berüchtigt. Man tanzte wahrlich auf dem Vulkan.

Nach der Teilung entwickelte sich um Breitscheidplatz und Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche das Geschäftszentrum West-Berlins. Von hier führt der Kurfürstendamm nach Westen bis zum 3,5 km entfernten Rathenau-Platz.
Bis heute lädt die Prachtmeile im Bezirk Charlottenburg-Willmersdorf zum Bummeln und Shoppen ein. Auch ihre Seitenstraßen mit den kleinen Läden, Bars und Cafés sind einen Besuch wert. Ausuferndes Nachtleben findet man hier allerdings kaum noch.

Den Kurfürstendamm zeigen wir Ihnen  u.a. während folgender Touren: 
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Kulturforum, BerlinDas Kulturforum wurde in den 60er Jahren gleich westlich des zerstörten Potsdamer Platzes als Kultur- und Museums-Standort gebaut. Es galt als Antwort West-Berlins auf die Museumsinsel im Ostteil der Stadt, der im Kalten Krieg nur recht umständlich zu erreichen war.

Der Masterplan für das Kulturforum stammt vom Architekten Hans Scharoun, der hier auch die beeindruckende Philharmonie schuf, den größten Konzertsaal  der Stadt. Ziel Scharouns war es, eine völlig neue Stadtstruktur zu schaffen – weg von der typischen europäischen Blockbebauung, hin zu offenen, freien Flächen und Strukturen.
Nach heutigen Maßstäben wirkt das Gelände zwischen Staatsbibliothek (West), Neuer Nationalgalerie, Gemäldegalerie, Kunstgewerbemuseum, Kammermusiksaal, Philharmonie und Musikinstrumente-Museum eher kahl und unattraktiv. Es gibt Pläne für ein „Museum der Moderne“ auf der riesigen Leerfläche vor der Gemäldegalerie. Der Architekten-Wettbewerb ist schon gelaufen, Jacques Herzog und Pierre de Meuron haben sich mit Ihrer Idee durchgesetzt. Das Projekt gilt allerdings als umstritten.

Das Kulturforum ist neben der ostasiatischen Sammlung Dahlem, Schloss Charlottenburg und Museumsinsel eines der vier großen Museumszentren Berlins. Nur die Matthäuskirche zwischen National- und Gemäldegalerie stammt noch aus der Vorkriegszeit.

Das Kulturforum wird u.a. während folgender Touren gezeigt: 
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Berlin KreuzbergKreuzberg wurde in Folge der Bevölkerungs-Explosion im späten 19.Jahrhundert als Arbeiterviertel mit den typischen Berliner Mietskasernen errichtet.
Bis zur Bezirksreform 2001 war der Stadtteil ein eigenständiger Bezirk, heute ist er mit dem benachbarten Friedrichhain (Ost-Berlin) zusammengelegt.
Es gibt zwei Teile Kreuzbergs, die bis heute von den alteingessenen Berlinern gern mit den alten Postleitzahlen bezeichnet werden: Kreuzberg 36 und  Kreuzberg 61. Letzteres  war der eher großbürgerliche Teil mit Prachthäusern, wie sie auch heute noch zum Beispiel an der Yorkstraße zu bewundern sind. „36“ war immer ein typisches Arbeiterviertel.

Im Kalten Krieg war der Stadtteil von drei Seiten mit der Berliner Mauer umgeben. So konnte sich ein besonderes soziales Biotop entwickeln, frei nach dem Motto Friedrich des Großen „Jeder soll auf seine Facon glücklich werden“.
Neben „Gastarbeitern“ ließen sich hier in den 70er/80er Jahren viele Jugendliche nieder. Es entwickelte sich das berühmte Kreuzberger Nachtleben.
Aber diese Zeit war auch die Zeit der großen Auseinandersetzungen mit Polizei und Administration. Es gab Kämpfe um besetzte Häuser, Unruhen zum 1.Mai und weitere politische Konflikte.

In Kreuzberg leben etwa 160 000 Menschen. Ein Drittel sind Migranten, die weitaus meisten aus der Türkei. Trotz vieler Probleme – hohe Arbeitslosenzahl, soziale Brennpunkte – ist Kreuzberg als „Szeneviertel“ noch immer sehr attraktiv.
Allerdings auch für Investoren. Aber anders als in Friedrichshain oder Prenzlauer Berg treffen diese hier auf ein sehr streitlustiges Volk, das sich gegen die sonst allgegenwärtige Gentrifizierung zum Teil erfolgreich wehrt.
Und das schillernde Nachtleben ist noch immer – oder wieder – ausufernd und lockt vor allem junge Touristen aus allen Ländern an.

Kreuzberg besuchen wir u.a. während diesen Touren:
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Konzerthaus GendarmenmarktDas prächtige Konzerthaus am Gendarmenmarkt, ehemaliges Schauspielhaus, wurde von Karl Friedrich Schinkel in der Zeit zwischen 1818 bis 1821 errichtet. Das Gebäude entstand unter Einbeziehung seines Vorgänger-Baus, dem National-Theater von Carl Gotthard Langhans, das 1817 bis auf die Außenmauern abbrannte. Das Konzerthaus gilt als eines der wichtigsten Bauwerke der Schinkelzeit.

Die Ausgestaltung im Inneren sowie auch des Außenbaus, mit den zahlreichen Plastiken von Komponisten, stammen u.a. von Christian Friedrich Tieck.
Der Außenbau ist reich geschmückt mit Skulpturen, die sich auf das Theater beziehen. Am First ist Apoll mit Greifengespann in Bronze zu sehen. Am Tympanonrelief der Südfassade holt Orpheus Eurydike aus der Unterwelt. An der Nordfassade ist der Triumphzug des Bacchus und der Ariadne dargestellt, beide sind aus Stuck gefertigt. Die ursprünglich verputzten Fassaden wurden 1883/84 nachträglich mit Sandstein verkleidet.

Im Zweiten Weltkrieg brannte das Gebäude bis auf die Außenmauern nieder und wurde von der DDR erst zwischen 1979 und 1984 zur 750-Jahr-Feier Berlins wieder rekonstruiert.
Heute werden insgesamt drei Spielstätten mit etwa 550 Veranstaltungen pro Jahr bespielt. Das Berliner Sinfonie-Orchester ist seit 1994 Hausorchester des Konzerthauses.

Das Konzerthaus am Gendarmenmarkt
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Königliche Bibliothek, Humboldt UniversitätWegen seiner geschwungenen Schauseite wird die Alte Bibliothek im Volksmund „Kommode” genannt.
Sie entstand bis 1780 im Auftrag Friedrichs II. Die Pläne dafür stammten von Georg Christian Unger, der einen Entwurf von Joseph Emanuel Fischer von Erlach für einen Seitenflügel der Wiener Hofburg verwendete.

Das Gebäude am heutigen Bebelplatz diente unterschiedlichen Zwecken. Das Obergeschoß wurde ab 1780 von der Königlichen Bibliothek (ehemals Churfürstliche Bibliothek) benutzt, die bis dahin im Berliner Stadtschloss ihren Sitz hatte.
Hinter den vier Säulenpaaren der Vorderfront befindet sich der große Lesesaal, zu dessen Benutzern 1895 auch Wladimir Iljitsch Lenin zählte. Daran erinnert ein Bleiglasfenster im Lesesaal und eine Bronzetafel an der Fassade. Das Untergeschoß diente bis 1840 erst als Magazin der Armee und dann als Dekorationsmagazin der Hofoper.
Die Bibliothek übernahm nach und nach alle Räume. 1914 zog sie in den Neubau Unter den Linden (Staatsbibliothek). Seitdem befinden sich hier Institute der Universität. An der Seite zum Bebelplatz erinnert eine Gedenktafel an die Bücherverbrennung vom 10.05.1933.
Im II. Weltkrieg zerstört, wurde die Bibliothek 1965–1968 wieder aufgebaut.

Die Königliche Bibliothek ist Teil u.a. folgender Touren:
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Kaufhaus des Westens, KaDeWeDas Kaufhaus des Westens (KaDeWe), gelegen an der Tauentzienstraße in Schöneberg, ist das zweitgrößte Kaufhaus Europas. Es wird nur von Harrods in London übertroffen.
Vor der Wende war das KaDeWe gewissermaßen die Ikone der westdeutschen Marktwirtschaft.

Das Kaufhaus verfügt derzeit über 60.000m² Verkaufsfläche und 380.000 verschiedene Artikel, insbesondere im gehobenen und Luxussegment. Täglich besuchen 40.000-50.000 Gäste das exklusive Warenhaus.1907 wurde das vom Architekten Emil Schaudt gestaltete Kaufhaus eröffnet. Es gehörte ab 1927 zu Hertie und seit 1994 zur KarstadtQuelle AG.
Besonders bekannt ist die sechste der insgesamt sieben Etagen, die sogenannte Feinschmeckeretage mit einem riesigen internationalen Delikatessenangebot und exklusiven Imbissmöglichkeiten. Hier findet man zum Beispiel 1400 Sorten Käse und über 400 Sorten Brot.
Das berühmte Kaufhaus beschäftigt derzeit rund 2.400 Mitarbeiter.

Das KaDeWe ist Teil u.a. folgender Touren: 
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Karl-Marx-Allee, Berlin FriedrichshainDie Karl-Marx-Allee führt ihren Namen seit 1961. Vor dem 2.Weltkrieg hieß sie Frankfurter Allee – Frankfurt/Oder ist nur 80 km entfernt –, von 1949 bis 1961 Stalinallee.
Hier wurde eines der wichtigsten Neubauvorhaben der DDR realisiert. Der in Friedrichshain gelegene Teil der Straße wurde mit Wohn- und Geschäftshäusern als einheitliche Magistrale gestaltet – im typischen Zuckerbäckerstil mit klassisistischen Elementen, der auch in Moskau und anderen Metropolen der ehemaligen Sowjetunion zu finden ist.
Die Fassaden wurden einheitlich mit Kacheln aus Meißen versehen, der Wohnstandard war sehr hoch für die Nachkriegszeit, mit Parkettfussböden, Müllschluckern und Einbauküchen.
Eine Abkehr von dieser Bauweise zeigt der von 1959 bis 1965 zwischen Alexanderplatz und Strausberger Platz vorwiegend mit Großplatten errichtete Bauabschnitt II. Hier war die offizielle Flaniermeile Ost-Berlins mit Kino International,  Restaurant Moskau, dem Jugendtreff Mokkamilch-Eisbar, sowie einigen Kulturzentren der sozialistischen Bruderstaaten.

Die Stalinallee war der Ausgangspunkt der Unruhen am 17.Juni 1953, die nur durch die sowjetische Armee niedergeschlagen werden konnten.

Als letzte Amtshandlung der DDR wurde 1990 der gesamte Gebäude-Komplex vom Frankfurter Tor bis zum Strausberger Platz unter Denkmalschutz gestellt, mit 1,5 km Länge heute das längste geschützte Baudenkmal Deutschlands.

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Kalter Krieg oder lieber Atmosphäre im Kreuzberger Kiez?
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Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, BerlinNach Grundsteinlegung in Anwesenheit des Kaiserpaares im Jahre 1891 wurde die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche in 4 Jahren von Franz Heinrich Schwechten erbaut – zu Ehren des ersten deutschen Kaisers, Wilhelm I..

Im 2. Weltkrieg wurde der neoromanische Prachtbau zerstört. Trotzdem fand hier 1953 wieder ein erster Gottesdienst statt – unter freiem Himmel.
Anfang der 60er Jahre wurde der Architekt Egon Eiermann mit einem sakralen Neubau beauftragt– die Reste der alten Gedächtniskirche sollten abgerissen werden. Nach Protesten aus der Bevölkerung blieb den West-Berlinern allerdings ihr „Hohler Zahn“ erhalten. Eiermann baute östlich der Turmruine einen neuen Kirchturm und westlich davon das neue Kirchenschiff. Die neue Kirche wurde dann als „Lippenstift und Puderdose“ bekannt.
Von außen eher schlicht, besticht die neue Kirche im Innern durch das wunderbare, tiefblaue Licht, das durch zehntausende Glassteine aus Chartres scheint.
Die Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche am Breitscheidplatz, City-West, gilt auch heute noch als Mahnmal gegen den Krieg. Die Turmruine wurde gerade aufwendig saniert, die alten Glocken läuten wieder. Jetzt muss allerdings die neue Kirche saniert werden, der „Lippenstift“ ist schon eingerüstet …

Die Gedächtniskirche erklären wir Ihnen u.a. während folgender Touren: 
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Humboldt-Universität, Unter den Linden, BerlinIm Palast Prinz Heinrich von Preußens, eines Bruders Friedrich des Großen, wurde im Rahmen der Stein-Hardenbergschen Reformen im Jahre 1810 eine Universität eröffnet. Gegründet von Wilhelm und Alexander von Humboldt, wurde sie schnell einer der wichtigsten Universitäten Europas.
Ab 1828 hieß sie dann Friedrich-Wilhelm-Universität.

Das aus drei Flügeln bestehende Gebäude wurde von Knobelsdorff, dem Lieblings-Architekten Friedrich II. erbaut, als Teil des „Forum Friedrizianum“ – mit Staatsoper, Königlicher Bibliothek und  St.Hedwigs-Kathedrale.
Erster theologischer Dekan der neugegründeten Universität wurde Friedrich Schleiermacher, philosophischer Dekan Johann Gottlieb Fichte. Die wichtigsten Denker, Wissenschaftler, Schriftsteller ihrer Zeit lehrten oder studierten hier, wie Hegel, Schopenhauer, Heinrich Heine, Fontane, Marx und Engels, Max Planck oder Albert Einstein.
Nach Beseitigung der Kriegsschäden und Sanierung wurde die Lehrstätte 1949 in Humboldt-Universität umbenannt. Die zwei Denkmäler der Humboldt-Brüder stehen seitdem vor dem Haupteingang Unter den Linden.
Wegen politischer Einflußnahme des Staates verließen in den 50er Jahren viele Professoren die Universität im Ostteil der Staat und gründeten in West-Berlin die Freie Universität.

Die Humboldt-Universität ist Teil u.a. folgender Touren: 
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Hotel Adlon, BerlinAn Stelle des 1830 von Karl Friedrich Schinkel erbauten barocken Palais Redern wurde 1906/07 das Hotel Adlon erbaut. Das Gebäude war ein fünfgeschossiger Mauerwerkbau mit Walmdach, dessen Fassade mit braun-grauem rheinischen Tuffstein verkleidet war. Die Eingänge wurden durch Pilaster mit Bildwerken betont.
Das auch heute noch berühmteste Berliner Hotel hat seinen Namen von Lorenz Adlon, der das Haus 1907 eröffnete.

Im Mai 1945 wurde das Hotel durch ein Feuer zu großen Teilen zerstört, nur Reste des hinteren Mittelflügels wurden noch bis 1970 genutzt. Danach wurde der Hotelbetrieb eingestellt und die Reste des einstigen Luxushotels abgerissen.

Auf dem historischen Gelände am Pariser Platz wurde 1997 das neue Hotel Adlon eingeweiht. Die Architekten Patzschke und Klotz orientierten sich mit ihrem Entwurf am historischen Vorbild.
Im Gegensatz zum Bau von 1907 wurde die Grundstücksfläche vergrößert, das Eckgrundstück zur Wilhelmstraße einbezogen. Die Geschosshöhen wurden reduziert und eine weitere Etage eingebaut. Den Innenraum gestaltete man mit einer Mosaik-Glaskuppel und gewölbten Kassettendecken, die mit Goldintarsien verziert sind.

Das berühmte Hotel Adlon zeigen wir Ihnen u.a.
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