Holocaust Mahnmal, BerlinDas Mahnmal für die 6 Millionen europäischer Juden, die von den Nationalsozialisten getötet wurden, wurde nach 2 Jahren Bauzeit 2005 südlich des Brandenburger Tores im ehemaligen Todesstreifen eröffnet.
Architekt ist Peter Eisenmann, ein amerikanischer Jude. Er wollte kein „Betroffenheitsmahnmal“ mit
Zaun und Eingang, sondern ein rund um die Uhr zu betretenes, öffentliches Gelände.

Der Besucher bewegt sich durch 2711 hohle im Quadrat angelegte Betonstehlen mit einem unterschiedlichen Neigungswinkel zwischen 0,5 und 2 Prozent.
Er taucht aus der Stadt ab, läuft wellenförmig unter das Straßenniveau und findet sich in einem sehr eigenen Raum wieder, der vage an einen Friedhof erinnert, aber auch an Eingesperrtsein und Vertreibung.
Im Zentrum sind die Stehlen bis 4,70m hoch, die Gesamtfläche der Anlage beträgt 19.000m².

Unter dem Mahnmal befindet sich ein sehr beieindruckendes Dokumentationszentrum („Ort der Information”), in dem anhand von Einzel- und Familienschicksalen die Geschehnisse des Holocaust (der Shoa) beleuchtet werden. Es wird ergänzt durch Vorlesungsräume und einen Buchladen.
Für den Bau des Komplexes wurden etwa 28 Millionen Euro Bundesmittel zur Verfügung gestellt.

Das Holocaust Mahnmal ist Teil u.a. folgender Touren: 
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
Stadtrundfahrt Ost-Berlin
Stadtführung Berlin-Mitte
Stadtrundgang Politisches Berlin
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St. Hedwigs-Kathedrale, Bebelplatz, BerlinIn der Folge der Schlesischen Kriege, die Friedrich II. um die Provinz Schlesien gegen die großen europäischen Mächte führte, kamen viele katholische Schlesier nach Preußen. Aus Gründen der Religionstoleranz im preußischen Königreich durften sie die erste katholische Kirche Berlins seit der Reformation bauen.
So entstand am heutigen Bebelplatz ganz in der Nähe des Boulevards Unter den Linden zwischen 1747 und 1773 ein an den Pantheon in Rom angelehntes Bauwerk – realisiert durch Georg Wenzelslaus von Knobelsdorff, Lieblings-Architekt Friedrich des Großen und Erbauer des Schlosses Sanssouci in Potsdam. Finanziert wurde die Kirche durch Spenden aus ganz Europa.

Mit der Gründung des Bistums Berlin im Jahr 1930 wurde das nach der Schutzgöttin Schlesiens, Hedwig von Andechs, benannte Bauwerk katholische Bischofskirche.
1943 brannte die Kathedrale aus und wurde von dem Architekten Hans Schwippert bis 1963 wieder aufgebaut. Die Kuppel wurde im Innern vereinfacht aus Beton rekonstruiert.

Die Hedwigskathedrale zeigen wir Ihnen u.a. während folgender Touren:
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
Stadtrundfahrt Ost-Berlin
Stadtführung Berlin-Mitte

Preußens Glanz oder moderne Architektur ?
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Haus der Kultueren der Welt, BerlinDie Kongresshalle am Rande des Tiergartens wurde 1957 eingeweiht. Das damals modernste Kongresszentrum Berlins, ein Geschenk der USA an die Stadt, hatte Hugh A. Stubbins für die Internationale Bauausstellung 1957 (Interbau) errichtet. Als Bauherr fungierte die 1955 von Deutschen und Amerikanern gegründete und 1958 mit dem Übergang der Kongresshalle in das Eigentum des Landes Berlin wieder aufgelöste Benjamin-Franklin-Stiftung.

1980 kam es zum Einsturz des Daches. Das Haus wurde danach umgestaltet und bekam eine neue Dachkonstruktion. 1987 wurde die Kongresshalle wiedereröffnet.

Seit 1989 ist das Gebäude „Haus der Kulturen der Welt” und wird für Konzerte, Ausstellungen und andere Veranstaltungen genutzt. Vor dem HdKW befindet sich die Skulptur Large Butterfly von Henri Moore.
Ausgestattet ist diese wichtige Kultureinrichtung mit  Konzert- und Konferenzsälen, Büros, Ausstellungshalle, Buchhandlung und gastronomischen Einrichtungen wie das Restaurant „Schwangere Auster“ mit internationaler Küche. Es leitet seinen Namen vom Spitznamen her, den die Berliner der Kongreßhalle gegeben haben.

Das Haus der Kulturen der Welt sehen Sie u.a. auf diesen Touren:
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
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Schiffstour auf Spree (und Landwehrkanal)

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Hackesche Höfe, Scheunenviertel, BerlinDie Hackeschen Höfe bilden mit einer Fläche von 10.000qm die größte Hofanlage Europas. Sie wurden 1905 im typischen Stil der Berliner Mietskasernen erbaut, allerdings auf wesentlich höherem Standard. Die Gestaltung der Fassade und des Festsaales wurde von dem Architekten August Endell vorgenommen. Seine künstlerische Arbeit mit farbigen Klinkern in der Ästhetik des Jugendstils gibt den Hackeschen Höfen ihr einmaliges Flair.

Eine Vielzahl großer und kleiner Firmen zog ab 1905 in die Häuser ein. Hier gründeten Kurt Hiller und Jacob van Hoddis 1909 den ersten literarischen Club der Expressionisten. Ab 1920 in jüdischem Besitz, wurde das Areal 1939 enteignet. 1991 stellten die Erben Rückübertragungsansprüche, die teilweise durchgesetzt wurden.

Rund 60 Millionen Mark betrugen die Kosten der Sanierung, die 1995/96 stattfand. Die 1961 abgeschlagene Fassade wurde nicht wieder hergestellt.
Heute haben hier die Heinrich-Böll-Stiftung, das Café und Restaurant Hackescher Hof, das Varieté Chamäleon, Galerien, Werkstätten und Läden ihren Platz gefunden.

Die schönen Hackeschen Höfe präsentieren wir Ihnen u.a. hier:
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick
Stadtführung Jüdisches Berlin
Stadtführung Hinterhöfe
Stadtführung Scheunenviertel

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Berlin Grunewald, HavelUrsprünglich kurfürstliches/königliches  Jagdgebiet, ist der Grunewald im Südwesten Berlins mit seinen 36 Quadratkilometern heute das größte Wald- und Forstgebiet der Stadt.
Am Ostrand liegt die gleichnamige, im späten 19.Jahrhundert entstandene Villenkolonie, die durch den Kurfürstendamm mit der City-West verbunden ist. Nach Südwesten hin wird der Grunewald duch Havel und Wannsee begrenzt.
Im Grunewald selbst erfreut sich eine auf die Eiszeit zurückgehende Kette von Seen schon seit dem 19.Jahrhundert größter Beliebtheit – die bekanntesten davon sind Grunewaldsee, Schlachtensee und Krumme Lanke.
Auf dem direkt über der Havel gelegenen Karlsberg steht der Grunewaldturm, ein beliebter Aussichtspunkt, 55m hoch, von Franz Schwechten bis 1899 im Stil der Backsteingotik erbaut.
Am nordöstlichen Rand des Grunewaldes erhebt sich der Teufelsberg, ein nach dem Krieg errichteter Trümmerberg – mit 120m die höchste Erhebung Berlins. Auf dem Teufelsberg rostet eine alte amerikanische Abhöranlage vor sich hin.

Im Kalten Krieg waren Grunewald und Wannsee die einzigen großen Naherholungsgebiete der eingeschlossenen West-Berliner.

Durch den Grunewald fahren wir auf diesen Touren:
Stadtrundfahrt Berlin und Potsdam
Stadtrundfahrt Potsdam (ab/bis Berlin)

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Berlin, Gendarmenmarkt, Deutscher DomDer Gendarmenmarkt gilt als einer der schönsten Stadtplätze Europas. Er entstand mit dem Bau der Friedrichstadt Ende des 17. Jahrhunderts. Mehr als zwei Drittel der Bewohner dieses neuen Stadtviertels waren Hugenotten, die wegen ihres calvinistischen Glaubens aus Frankreich fliehen mussten.
Deswegen wurden auf dem Platz zwei Kirchen errichtet. Die französische für die „Refugiés“(1705) und die deutsche Kirche für die Berliner (1708).
Um 1710 entstanden am Marktplatz Ställe und ein Magazin für die dort stationierte berittene Gardetruppe, das Kürassierregiment „Gens d’armes”. Die Berliner nannten den Platz deswegen Gendarmenmarkt.
Unter Friedrich dem Großen wurde der Platz ab 1773 repräsentativ umgebaut. Johann Boumann d. Ä. baute das Französische Komödienhaus im Zentrum des Platzes, während die beiden Kirchen 1785 von Gontard und Unger mit zwei identischen Türmen versehen wurden. Erst dann prägte sich der Name „Deutscher Dom“ und „Französischer Dom“ für das Gesamt-Ensemble ein.

1802 ersetzte Langhaus das alte französische Komödienhaus durch ein Nationaltheater, das 1817 abbrannte. Karl Friedrich Schinkel baute dann bis 1821 dort das Schauspielhaus. Ergänzt wurde die Gestaltung des Platzes 1871 durch das Schillerdenkmal von Begas.

Im II. Weltkrieg wurden bei alliierten Bombenangriffen und den Kämpfen um Berlin die Kirchen und das Schauspielhaus zerstört. Erst 1976 begann man mit dem Wiederaufbau des Platzes.
1984 konnte das Schauspielhaus wiedereröffnet werden. Es wird heute als Konzerthaus benutzt.

Der Gendarmenmarkt ist Teil u.a. folgender Touren:
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Funkturm Berlin, Langer Lulatsch

Der Funkturm, Berlins kleiner Bruder des Eiffelturms, wurde 1926 während der 3. Deutschen Funkausstellung eingeweiht. Gebaut wurde er zur Verstärkung von Radiowellen – „Hörfunk“ gibt es in Berlin seit 1920.

Berühmtheit erlangte der „Lange Lulatsch“, wie die Berliner den Turm nennen, in den 30er Jahren. Von hier aus wurde das weltweite erste UKW Programm ausgestrahlt und zu den Olympischen Spielen 1936 auch das erste Fernsehprogramm.
Während des Krieges verlor der Turm durch Granatwerfer-Beschuss eines von vier Beinen. Er bewies jedoch eine erstaunliche Standfestigkeit und wurde später wieder instand gesetzt.

Das markante Wahrzeichen West-Berlins befindet sich auf dem Berliner Messegelände in Charlottenburg-Wilmersdorf.
Mit seinen 138 Metern ist er halb so hoch wie der 1969 erbaute Fernsehturm im Osten der Stadt. Ganz oben befindet sich die mit schnellem Fahrstuhl zu erreichende, beliebte Aussichtsplattform. Auf „nur“ 55m Höhe kann man sich bei immer noch wundervoller Aussicht im Funkturm-Restaurant „himmlischen Gourmetfreuden“ hingeben.

Den Funkturm sehen Sie u.a. dieser Touren: 
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Friedrichswerdersche Kirche, BerlinKarl Friedrich Schinkel, der wichtigste Baumeister Berlins, Brandenburgs und Preußens erbaute diese Kirche bis 1830. Anders als bei seinen bisher entstandenen Werken setzte er hier nicht auf Klassizismus, sondern auf die typisch neogotische Anmutung der englischen College Chapels.
Die Friedrichswerdersche Kirche wurde so die erste Kirche in diesem Stil in Berlin.

Benannt ist die Kirche nach dem Ortsteil Friedrichswerder, ursprünglich ein Teil der Schwesterstadt Cölln, am Westufer der Spree.

Der Blick vom flachen Dach der Kirche wurde durch den Maler Eduard Gärtner verewigt, der von hier aus um 1828 sein berühmtes Panoramabild malte. Schön zu sehen ist darauf Schinkels Altes Museum und der alte Berliner Dom. Dieser wurde später von Wilhelm II. dem bombastischen Neubau des heutigen Berliner Doms geopfert.

Wie alle Bauwerke der Innenstadt wurde auch die Friedrichswersche Kirche im II. Weltkrieg stark beschädigt. Nach provisorischer Sicherung wurde das markante Gebäude erst zwischen 1982 und 1987 anlässlich der 750-Jahr-Feier denkmalsgerecht restauriert.

Eine Zeit lang wurde  Friedrichswerdersche Kirche als Schinkel-Museum genutzt. Doch durch den benachbarten Bau von Townhouses und Tiefgaragen bekam das Fundament der Kirche Risse und war lange Jahre wegen EInsturzgefahr geschlossen. Seit Januar 2020 ist dieses schöne Bauwerk wieder zu besichtigen.

Die Friedrichswerdersche Kirche  sehen Sie u.a. während folgender Führungen:
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Stadtrundfahrt Ost-Berlin
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Friedrichstrasse, Berlin-Mitte

Neben dem Boulevard  Unter den Linden, ist die Friedrichstaße die wichtigste Magistrale im historischen Stadtzentrum.
Sie verläuft in Nord-Süd-Richtung. Zwei Drittel der Friedrichstr. befinden sich in Ost-Berlin (Bezirk Mitte), ein Drittel in West-Berlin (Bezirk Kreuzberg).
An der Bezirksgrenze stößt man auf das wichtigste Symbol des Kalten Krieges im zentralen Berlin – den ehemaligen Sektorenübergang Checkpoint Charlie.

Als weiteres Symbol des Kalten Krieges gilt der „Tränenpalast“. Er war Abfertigungshalle der Grenzstation Bahnhof Friedrichstr. Hier endeten die Interzonen- (Transit-) Züge, die dreimal täglich von der BRD nach Ost-Berlin fuhren. Vor dem Gebäude mussten sich Ost- und West-Verwandte verabschieden – oftmals unter Tränen.

Am nördlichen Teil der Straße, jenseits der Weidendammer Brücke, befand sich in den „Goldenen Zwanzigern“ das berühmte Berliner Theaterviertel, von dem als Original nur noch das Berliner Ensemble von Bertold Brecht und das Deutsche Theater existieren. Dieses wurde unter Max Reinhardt berühmt.
Der schwer beschädigte Friedrichstadtpalast der Zwanziger Jahre wurde von der DDR direkt an der Friedrichstraße wieder aufgebaut – bis heute eines der berühmtesten Revue-Theater Deutschlands.

Die Kreuzung Friedrichstr/Unter den Linden war einst bekannteste und verkehrsreichste Kreuzung der Innenstadt – mondän und modern. Hier befanden sich an drei Ecken Berlins beliebteste Kaffeehäuser, wie das Cafe Kranzler, das nach dem Krieg seine Wiederaufstehung am Kurfürstendamm feierte.
Derzeit bietet die markante Kreuzung einen eher traurigen Anblick. Auf Jahre hinaus wird hier ein U-Bahnhof gebaut – für die neue U-Bahn unter den Linden. Die alten Lindenbäume, die den Charme des Boulevards ausmachten,  wurden gefällt und sollen nach Fertigstellung des neuen U-Bahnhofs ersetzt werden.

Den Bahnhof Friedrichstr. sehen Sie u.a. während folgender Touren:
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Finanzministerium, Wilhelmstr.

Das heutige Finanzministerium befindet sich seit 1999 in einem der wenigen noch erhaltenen Regierungsgebäude an der Wilhelmstraße, die bis zum Ende des 2. Weltkrieges zum Regierungsviertel gehörte.
Gebaut wurde das bis heute größte Bürogebäude der Stadt als Reichsluftfahrtsministerium Herrmann Görings. Architekt ist Ernst Sagebiel, der auch das monumentale Gebäude des Flughafens Tempelhof gebaut hat. Für die Fassade wurde Travertin genommen, eines der bevorzugten Materialien der Nationalsozialisten.

Der 41000m² große Stahlskelettbau überlebte den Krieg und wurde dann zunächst einmal von der Sowjetischen Militäradministration genutzt. Während der DDR war hier das „Haus der Ministerien“ untergebracht, nach der Wende die Treuhandanstalt.

Das Finanzministerium ist Teil u.a. folgender Touren: 
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Stadtrundfahrt Ost-Berlin
Stadtrundgang Politisches Berlin
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Berliner Fernsehturm, AlexanderplatzIm Jahr 1969 eröffnete Walter Ulbricht am Alexanderplatz den damals zweithöchsten Fernsehturm Europas. Der höchste stand zu dieser Zeit in Moskau. Alles ist symbolisch – auch die Höhe von Bauwerken.
Nach der Wende wurde eine 3m höhere Antenne installiert, so dass der Turm mit seinen jetzt 368 Metern auch heute noch das höchste Bauwerk Deutschlands ist.

Zwei Expressfahrstühle bringen die Gäste in die 4800 t schwere, edelstahlbeschichtetete Kugel, in der sich auf 207m das einst Telecafé genannte Restaurant befindet. Hier kann man an klaren Tagen das 360º Panorama Berlins genießen.  In etwa 30 Minuten dreht es sich um die eigene Achse. Unter dem Telecafé befindet sich noch eine Aussichtsplattform.

Weil sich das Sonnenlicht auf der Kugel in Form eines Kreuzes bricht, wurde der Fernsehturm auch gern einmal die „Rache des Papastes“ genannt. Das streng anti-religiöse Politbüro war nicht amüsiert. Es gab Pläne, die Kugel wieder abzureißen. Zum Glück kam es dazu nicht, man konterte mit einem weiteren Spitznamen, dem „Plus des Sozialismus“ – dieser setzt sich aber nicht wirklich durch.  Und dann gab es da auch noch „St. Ulbricht“ und „Telespargel“ …

Den Berliner Fernsehturm sehen Sie u.a. während folgender Touren:
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Stadtrundfahrt Ost-Berlin
Stadtführung Berlin-Mitte
Stadtführung Scheunenviertel
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Hoch hinaus oder down to earth?
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Europa-Center, Breitscheidplatz, Berlin Das Europa-Center am West-Berliner Breitscheidplatz wurde 1965 nach 2-jähriger Bauzeit eröffnet. Es war mit seinen 20 Stockwerken und 86m Höhe das erste „richtige” Büro-Hochhaus der Stadt, ausgestattet mit einem Shopping-Center amerikanischen Zuschnitts.
Die Eröffnung im Beisein des Regierenden Bürgermeisters Willy Brandt war beinahe ein Staatsakt. Ganz West-Berlin war begeistert.

Bekannt ist es vor allem durch den weithin sichtbaren 14m hohen Mercedes-Stern auf dem Dach.
Im westlichen Innenhof befindet sich die „Uhr der fließenden Zeit”, in der mittels gefärbtem Wasser in kommunizierender Röhren und Glaskugeln die Uhrzeit dargestellt wird.
Im zweiten Innenhof befindet sich ein Wasserbecken mit dem „Lotus-Brunnen”, darüber ein begrüntes Café.

Das Europa-Center ist Teil u.a. folgender Touren: 
Stadtführung Charlottenburg
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
Stadtrundfahrt West-Berlin

Sie wünschen eine spannende Tour durch West-Berlin?
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Berlin Eastside-GalleryDie Eastside Gallery ist mit 1,3 km das längste, noch erhaltene Stück Berliner Mauer. „Gallery“, weil es auf der Ostseite im Jahr 1990 von über 100 Künstlern aus verschiedenen Ländern besprüht und bemalt wurde – anlässlich der Feier zur Wiedervereinigung.
Innerhalb von 20 Jahren waren die Graffitis und Gemälde kaum noch zu erkennen, so daß anläßlich der Feierlichkeiten zum 20. Jahrestag des Mauerfalls 2009 die Kunstwerke von denselben Künstlern, die hier schon 1990 gewirkt hatten, wieder aufgetragen wurden.

Das wohl berühmteste Bild ist der „Sozialistische Bruderkuss“ zwischen Breschnew, dem Staatspräsendenten der UDSSR und Honecker, dem letzten Staatspräasidenten der DDR.

Gleich hinter der Eastside Gallery befindet sich die Spree, die hier die Grenze zwischen dem Ost-Berliner Bezirk Friedrichshain und Kreuzberg, West-Berlin, war. Sie gehörte in voller Breite zu Ost-Berlin. Die nahegelegene Oberbaumbrücke war im Kalten Krieg Sektorenübergang für Fußgänger.

Anders als entlang des restlichen Mauerverlaufs, war hier der Typ Westmauer nach Osten gesetzt worden – die Hinterlandmauer war i.d.R. etwas niedriger und einfacher gebaut.
Die paralell verlaufende Mühlenstraße war Teil der Protokollstrecke der DDR. Staatsgäste wurden hier vom Flughafen Schönefeld auf dem Weg zum Regierungsviertel vorbeigefahren. So konnten sie auch von Ost-Berlin aus die prächtige West-Mauer genießen.

Die Eastside Gallery besuchen wir mit Ihnen u.a. während diesen Touren:
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
Stadtrundfahrt Berliner Mauer
Stadtführung Kreuzberg (Option)
Schiffstour auf Spree (und Landwehrkanal)

Mehr Mauer??
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Checkpoint CherlieCheckpoint Charlie war im Kalten Krieg der Sektorenübergang für Ausländer, Angehörige der Alliierten Streitkräfte und Diplomaten, später auch für Mitarbeiter der Ständigen Vertretung der BRD.
Benannt nach dem Buchstaben C des US-Militär-Alphabets lag dieser Übergang an der Friedrichstr. zwischen dem amerikanischen und dem sowjetischen Sektor.

Weltweit bekannt wurde Checkpoint Charlie im Oktober 1961, zwei Monate nach dem Mauerbau, als sich hier wegen Auseinandersetzungen um Ausweiskontrollen durch die DDR Panzer der USA und der Sowjetunion unmittelbar gegenüberstanden. Für ein paar Tage bestand die Gefahr, daß aus dem Kalten Krieg ein neuer Weltkrieg wurde.

1990 begann der Abriß des Checkpoint Charlie und der gewaltigen Abfertigungsanlagen der DDR im Beisein der Außenminister der vier Siegermächte und der beiden deutschen Staaten. In der Folge entstanden hier fünf Gebäude als Dienstleistungs- und Wirtschaftszentrum, gebaut u.a. von den Architekten David Childs und David Johnson.
Am Checkpoint befindet sich auch ein Mauermuseum, das am meisten frequentierte Museum der Stadt. Hier werden u.a. Fluchtversuche dokumentiert und Fluchtgeräte, z.B. umgebaute KFZ, Fesselballons und sogar ein selbst gebasteltes U-Boot ausgestellt.

Checkpoint Charlie besuchen wir mit Ihnen u.a. während diesen Touren:
Stadtführung Berliner Mauer
Stadtrundgang Politisches Berlin
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Mauertour oder lieber durchs historische Berlin?
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Charité BerlinDie Charité ist eines der größten Krankenhäuser Deutschlands und hat eine über 300jährige Geschichte vorzuweisen.
1710 gegründet als Pesthaus, ab 1726 Hospiz, sowie Lazarett der Garnison Berlin, wurde sie ab 1724 medizinische Schule, das Collegium medico-chirurgicum.

Mit der Gründung der Berliner Universität (Friedrich-Wilhelm-Universität) im Jahre 1810,  wurde die Charité als Fakultät angeschlossen – so verbanden sich Lehreinrichtung und Krankenhaus. Nach dem Krieg wurde die Universität in Humboldt-Universität unbenannt, die Charité blieb Falkultät und wurde eine der renommiertesten medizinischen Froschungseinrichtungen und Krankenhäuser der DDR.

Viele der weltweit wichtigsten Mediziner haben hier geforscht und gelehrt – wie Robert Koch, Paul Ehrlich, Rudolf Virchow oder Emil Adolph von Behring.

Die Charité zeigen wir Ihnen u.a. während dieser Touren:*  
Stadtrundgang Berlin-Mitte
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“

Kontakt für persönliche Beratung und Buchung:

*kein Besuch des Charité-Geländes

 

Carillon, Glockenspiel, TiergartenDie Pläne zu dem 42 m hohen Glockenturm am Rande des Tiergartens ganz in der Nähe der „Schwangeren Auster“ stammen unter anderen von dem Architekten Axel Schultes.
Der mit schwarzen Travertin verkleidete Betonbau wurde als „Carillon“ zur 750-Jahr-Feier 1987 eröffnet. Das Glockenspiel selbst entstand nach einem Entwurf von Jeffrey A. Bossin, dem amerikanischen Musikwissenschaftler.

Die Daimler-Benz AG stiftete das markante Bauwerk West-Berlin zum Andenken an die im Krieg zerstörten Carillons der Parochialkirche und der Potsdamer Garnisonkirche.
Als größtes Instrument dieser Art in Europa und viertgrößtes der Welt verfügt der Carillion über 68 Glocken und einen Tonumfang von 5 Oktaven.
Das Glockenspiel erklingt in der Regel computergesteuert um 12 und 18 Uhr für jeweils 5 Minuten.

Das Carillion sehen Sie während dieser Touren: 
Stadtrundgang Politisches Berlin
Stadtrundgang Berlin-Mitte
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“

Big Ben oder Carillion?
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Breitscheidplatz, BerlinDer Breitscheidplatz am Ostende des Kurfürstendamms, direkt an der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche gelegen, ist der zentrale Treffpunkt in der City-West.
Auf der Ostseite des Platzes befindet sich das Europa-Center mit dem sich drehenden Mercedes-Stern auf dem Dach. Bei Fertigstellung im Jahr 1965 war es mit 112m das höchste Haus der Stadt.
Nördlich des Platzes liegen das Bikini-Haus und der Zoopalast, das berühmte Kino aus den 50er Jahren. Beide wurden Anfang 2014 nach aufwendiger Sanierung wiedereröffnet.
Auch auf der Westseite des Breitscheidplatzes tut sich viel. 2011 wurde das 125m hohe „Zoofenster“ mit dem Waldorff Astoria eröffnet, 6 Jahre später das benachbarte „Upper West“.

Ab 1889 hieß der markante Stadtplatz zunächst Gutenbergplatz – der Erfinder des Buchdrucks stand Pate. Mit dem Bau der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche wurde er nach der deutschen Kaiserin in Auguste-Viktoria-Platz umbenannt.
Hier befand sich auch das berühmte Romanische Cafe, in den „Goldenen Zwanzigern“ Treffpunkt der Künstler, Jounalisten und Flaneure.
Nach dem Krieg wurde die große Freifläche nach Rudolf Breitscheid benannt, dem von den Nazis verfolgten Sozialisten.
Heute steht auf dem Breitscheidplatz ein auffälliger Brunnen des Künstlers Schmettau, der Weltkugelbrunnen – im Volksmund gern Wasserklops genannt.

Den Breitscheidplatz in der Ciy-West ist Teil u.a. folgender Touren: 
Stadtführung Charlottenburg
Stadtrundfahrt „Berlin im Überblick“
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Ost- oder West-Berlin? Zu Fuß oder mit Bus?
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Brandenburger Tor, BerlinDas Brandenburger Tor wurde 1791 als Stadttor am Westende des  Boulevards Unter den Linden eröffnet.
Architekt ist Carl Gotthard Langhans.
Als Vorbild gilt der Eingang zur Akropolis in Athen, die Propyläen.
Das Tor ist das erste bedeutende Zeugnis des Klassizismus in Deutschland, der dann unter Karl Friedrich Schinkel zur Blüte kam.

Das Brandenburger Tor hat fünf Durchfahrten – die mittlere war zunächst nur dem König vorbehalten – mit jeweils sechs dorischen Säulen an den Stirnseiten.
An den Seiten befinden sich Torhäuser – im südlichen ist heute eine Touristeninformation, im nördlichen der „Raum der Stille“, der dichtestressgeplagte Besucher zum Entspannen einlädt.

1794 wurde das neue Stadtor mit der Quadriga bekrönt, jenem berühmten Streitwagen im römischen Stil. Als Friedenstor konzipiert, galt die Figur im Wagen zunächst als römische Friedensgöttin Eirene mit römischen Adler und Lobeerkranz über ihr. In postnapoleonischer Zeit wurde aus der Friedensgöttin eine Viktoria, dann aber gekrönt durch preußischen Adler, Lorbeerkranz und Eisernes Kreuz. Und aus dem Brandenburger Tor wurde in der Folge bald ein Nationalsymbol.

Im 2.Weltkrieg beschädigt, wurde das Tor bis 1958 wieder restauriert, bevor des dann im Todesstreifen östlich des Mauerverlaufs verschwand – alleinstehend,  denn der Pariser Platz östlich des Tores wurde während der Luftangriffe komplett zerstört – bis auf das Hotel Adlon. Dieses brannte erst nach Ende der Kriegshandlungen aus.

Heute ist das Brandenburger Tor saniert, der Pariser Platz  davor wieder komplett bebaut – in den selben Abmessungen wie vor dem Krieg – und für den Durchgangsverkehr gesperrt.

Es gibt für Touristen in Berlin keinen größeren Anziehungspunkt als dieses Bauwerk, das wie kein Anderes die wechselhafte preußische und deutsche Geschichte symbolisiert.

Das Brandenburger Tor in Berlin
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Brandenburger Tor – und was noch?
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Bundeskanzleramt, Regierungsviertel, Band des BundesDas Kanzleramt von Axel Schultes und Charlotte Frank ist das wichtigste Gebäude des „Band des Bundes„, dem Riegel neuer Regierungsbauten, die in den 90er Jahren nördlich des Reichstags entstanden.

Zwei Seitenflügel mit einem 36m hohen zentralen Kubus bilden einen Ehrenhof – dort empfängt Frau Merkel heute Ihre Staatsgäste. Westlich des Gebäudes führt eine Brücke zu Kanzlergarten und Helikopter-Landeplatz.

In dem quadratischen Gebäude befinden sich auf 9 Stockwerke verteilt, die Büroräume des Bundeskanzlers oder der Bundeskanzlerin, des Kanzleramtes, sowie der Staatsminister. Im Ehrenhof kann die Statue „Berlin“ des Bildhauers Chillida bewundert werden.
Direkt östlich des Kanzleramtes sollte neben Marie-Elisabeth-Haus und Paul-Löbe-Haus ein weiteres Bauwerk enstehen, eine Art Volksforum. Darauf wurde aus Kostengründen verzichtet,  so daß das Band des Bundes mit der großen Lücke vor dem Kanzleramt etwas unvollendet erscheint, und das Bauwerk dadurch noch wuchtiger erscheinen lässt.

Nach fünf Jahren Bauzeit wurde das neue Kanzleramt 2001 eröffnet. Ab 1999 war es zunächst  im Staatsratsgebäude untergebracht. Der erste Kanzler, der erst dort regierte und dann später in den Neubau umzog, war Gerhard Schröder.

Das Kanzleramt sehen Sie während dieser Touren: 
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Berliner Dom, MuseumsinselDer Berliner Dom auf der Berliner Museumsinsel sieht deutlich älter aus, als er ist. Er wurde erst 1905 eingeweiht – unter dem letzten deutschen Kaiser, Wilhelm II.. Dieser wünschte sich ein sakrales Bauwerk im Stil von St. Pauls in London oder dem Petersdom in Rom. Ganz gelungen ist das nicht, aber immerhin gilt der Berliner Dom heute als die größte protestantische Kirche in Deutschland –  obwohl seine Anmutung durchaus katholisch ist. Aber das liegt wohl am Geschmack Seiner Majestät.

Bevor der Architekt Raschdorff das monumentale Bauwerk im Stil u.a. der italienischen Renaissance auf die große Spreeinsel setzen durfte, musste ein Vorgängerbau, der in seinen Abmessungen kleinere, aber architektonisch hochwertigere Dom Karl Friedrich Schinkels abgerissen werden.
Nur das Kellergeschoss blieb. Dort stehen noch immer viele Sarkophage von Mitgliedern der Hohenzollern-Dynastie, die Brandenburg-Preußen für über 500 Jahre regierte. So gilt der Berliner Dom bis heute als Hof- und Begräbniskirche der Hohenzollern. Hier finden sich Grabmäler aus dem 15. bis 19. Jahrhundert, z.B. von Königin Sophie Charlotte und dem ersten König in Preußen, Friedrich I..

Die Kuppel des Doms wurde im Krieg vollständig zerstört und bis 1981 vereinfacht rekonstruiert. Seitdem wird die am Alten Museum gelegene Gebäude wieder von der Dom-Gemeinde als Tauf- und Traukirche genutzt.
Um die Weihnachtszeit finden in dem beeindruckenden Innenraum Konzerte statt.

Der Berliner Dom ist Teil u.a. folgender Touren:  
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